Mertesdorf 


Römische Funde rund um den Ort zeugen für eine fast 2000-jährige Weinbaugeschichte und machen somit Mertesdorf zum wohl ältesten Weinort im Ruwertal.  Die älteste Beurkundung durch König Arnulf, der der Abtei St. Maximin im Jahre 893 u.a. "Matrihesdorf" schenkt, ist zudem ein Beleg. Der Besitz der "Maximiner Herren" in diesem Weinort, der 1135 als "Martinvilla" bezeichnet wird, währte über 800 Jahre. 

Der Weinort liegt rechts der Ruwer in einem Seitental und erstreckt sich von der Ruwerbrücke (Grünhaus) fast bis zur Höhe des Überganges ins FeIler Tal. Unterhalb von Mertesdorf, im Tal der Ruwer, lädt das beheizte Freibad Ruwertal von Mai bis Oktober zu Badefreuden ein. Mertesdorf ist anerkannter Erholungsort.

Die Talsohle wird von Mühlen gesäumt, die bereits im 4. Jh. durch die von Ausonius genannten Marmormühlen an der Ruwer nachgewiesen sind. Sehenswert und architektonisch hervorzuheben ist Schloss Grünhaus sowie das ehemalige Stationsgebäude der Hochwaldbahn. Hier führt heute direkt der Ruwer-Hochwald-Radweg entlang.



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